Unterschied Kontokorrentkredit und Darlehen

Differenz Kontokorrentkredite und Darlehen

Beantragung von Kontokorrentkrediten und Rückzahlungskrediten. Differenz zwischen Kontokorrentkredit und Darlehen. sind keine klassischen Bankkredite, sondern Kontokorrentkredite. Differenz zwischen Darlehen und Kontokorrentkreditabschluss in Bezug auf einfache Provisionierung eines Lebensmittels. Die Frage: Ist ein Girokonto als Darlehen zu klassifizieren?

Steuerliche Konsequenzen der Inhaber-Girokonto - Teil 2

Der erste Teil dieser Blog-Reihe wurde erläutert, was in Bezug auf die Verbindlichkeiten des Eigentümers gegenüber dem Konzern aus Steuersicht und im Hinblick auf einen Unternehmensverkauf zu berücksichtigen ist. In diesem Blog-Post (Teil 2) geht es nun um die Verbindlichkeiten des Unternehmens gegenüber dem Eigentümer. Die Erfahrung zeigt, dass eigentümergeführte Betriebe oft Girokonten oder Kredite vom Eigentümer haben.

In der Regel werden dadurch Engpässe im Liquiditätsbereich des Konzerns ausgeglichen oder erforderliche Sachinvestitionen vorgenommen. Fremdkapital ist kostspielig und mit einer gewissen Abhängigkeiten verbunden, weshalb die Unternehmer es vorziehen, entweder das ihnen zustehende Vermögen im Betrieb zu lassen (z.B. Kontokorrentvergrößerung durch Entgeltverzicht ) oder neue Mittel in das Betrieb zu bringen (z.B. in Gestalt eines Kredits oder einer Kapitalerhöhung).

Damit kann der Eigentümer entweder Fremd- (Kontokorrent / Darlehen) oder Beteiligungskapital (Kapitalerhöhung) in das Unternehmen einzahlen. Die folgenden Abweichungen bestehen: Vorteile des Fremdkapitals: Das Unternehmen kann die Zinsen auf das Darlehen als Fremdkapitalzinsen vom Ergebnis abziehen. Dadurch wird die Ertragsteuer reduziert. Die erhaltenen Zinsen unterliegen für den Halter der Einkommensteuer.

Eigenmittel: Anstelle von Zinsen wird die Dividendenausschüttung vorgenommen, d.h. die Firma ist quellensteuerpflichtig. Daraus ergibt sich für den Eigentümer eine doppelte wirtschaftliche Belastung, da der Ausschüttungsgewinn (Dividende) der Gewerbesteuer für das Unternehmertum und der Einkommensteuer für den Eigentümer unterworfen ist. Sie wird jedoch auf der Ebene des Inhabers begünstigt (DBG 20 Abs. 1bis) und ist auf der Ebene des Bundes mit einem Satz von 60% steuerpflichtig.

Obgleich Debt Capital die vereinfachte und billigere Option zu sein schien, gibt es einige zu berücksichtigende Aspekte, die zu Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Kapital beitragen können. Am häufigsten ist der Umstand, dass der Zinssatz für das Darlehen an den Darlehensinhaber höher ist als der Marktzins. Im Falle eines im Verhältnis zum Grundkapital höheren Fremdkapitals in Gestalt eines Girokontos oder eines Darlehens des Inhabers kann sich bei den Steuerbehörden die Problematik des versteckten Grundkapitals aufwerfen.

Bei Nichteinhaltung der Richtlinie kann ein Teil des Inhaberkredits als Eigenkapitaltitel eingestuft werden. Fremdkapitalzinsen auf den Teil, der als eigenkapitalberechtigt gilt, dürfen nicht mehr als aufwandswirksam erfasst werden, was den Ertragsteueraufwand der Gesellschaft belasten kann. Der Zinsaufwand wird als Dividende betrachtet, wodurch die Verrechnungssteuer auf die Unternehmen erhoben wird.

Inhaberdarlehen können im Insolvenzfall als verstecktes Eigenmittel klassifiziert werden. In einer Krisensituation wird behauptet, dass die Kapitaleinlage des Eigentümers nur eine Verschiebung des anstehenden Bankrotts ist und dass es sich bei dem eingezahlten Vermögen im Prinzip um Eigenmittel handelt. Konsequenz: Umgliederung des Fremdkapitals in das Eigenmittel, weshalb die Forderungen des Eigentümers erst nach allen anderen Kreditgebern (Fremdkapitalgeber) erfüllt werden.

Beim Thema Nachfolgeregelung gibt es weitere Aspekte: Hoher Kontostand oder Inhaberkredite auf der Aktivseite können beim Erwerber die Fragestellung aufwerfen, ob die Liquiditätslage des Unternehmens gesünder ist. Weil einige Eigentümer den Versuch unternehmen, einen Engpass zu überwinden, indem sie das Eigenkapital belassen oder neues aufbringen.

Im Prinzip erwirbt der Erwerber bei einem Share Deal alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Vereins. Sofern nicht anders angegeben, gelten die Verbindlichkeiten des Betriebes gegenüber dem Vorbesitzer auch nach erfolgter Veräußerung fort. Seitdem Inhaberkredite eine Sonderform des Fremdkapitals sind und zum Teil einen höheren Eigenmittelcharakter haben (Risikokapital), sollte auch die Tilgung oder Fortsetzung des Darlehens mit dem Wechsel des Inhabers präzise reguliert werden.

Auch im Falle eines Verkaufs können Inhaberkredite von Interesse sein, da sie dem Eigentümer zur Finanzierung des Kaufpreises zur Verfügung gestellt werden können. Inhaberkonten oder Inhaberkredite können einen erheblichen Einfluß auf das Geschäft haben. Daher ist es sinnvoll, die Verbindlichkeiten des Unternehmen gegenüber dem Eigentümer in die Kaufpreisstruktur einzubeziehen (Preisbindung), damit zu einem späteren Zeitpunkt keine Deal Killer auftauchen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum