Prozessfinanzierer

Projektfinanziererin

Prozessfinanzierung ist eine rechtliche Finanzdienstleistung. Bei einem Verlust tragen wir als Ihr Prozessfinanzierer die Kosten. Wann übernimmt der Prozessfinanzierer die (Prozess-)Kosten? Wenn der Prozeßfinanzierer einen Prozeß finanziert, bedeutet dies, daß er die Kosten eines Prozesses vorantreibt und das gesamte Verlustrisiko trägt. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Prozessfinanzierer" - English-German dictionary and search engine for English translations.

Marktüberblick Prozess Finanziers

Die Allianz ProzeßFinanz finanzieren Rechtsstreitigkeiten in Höhe von mehr als 100.000 EUR. Bei Erfolg erhalten die Allianz Prozessfinanzen 20 Prozentpunkte des Untersuchungseinkommens, 30 Prozentpunkte der Beträge bis zu 500.000 EUR und 20 Prozentpunkte der Beträge darüber. In 50 Prozentpunkten wird die Tantieme jedoch einzeln aufgesetzt.

Für diesen Zweck erstellt die Arbeitsgemeinschaft ProzesFinanz ein individuelles Angebot. Die seit dem Jahr 2002 tätige Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ALPHA Versicherungs AG. Die Gesellschaft hat bis zur Jahresmitte 2008 Rechtsstreitigkeiten mit einem Gesamtvolumen von 350 Mio. aufgesetzt. Kontinuierlich betreut die Arbeitsgemeinschaft ProzesFinanz 120 bis 150 Vorgänge. Die Firma finanzieren Projekte, bei denen mind. 500.000 EUR umstritten sind.

Bei Erfolg fordert Eurelio 30 Prozentpunkte des Prozessergebnisses. Im Jahr 2008 begann die Gesellschaft unter dem Namen ARELIO ihre Tätigkeit. Derzeit werden die ersten Verfahren geprüft. Insbesondere im Ärztlichen Kunstfehlerrecht, Architektenhonorargesetz, Insolvenzrecht und Erbschaftsrecht finanzieren wir regelmäßig Streitigkeiten. Die D. A. S. Prozess-Finanzierung finanzieren Verfahren, bei denen mind. 50.000 EUR umstritten sind.

Bei Erfolg benötigt die D.A.S. Prozess-Finanzierung 30 Prozentpunkte des Erlöses. Die Gesellschaft berechnet 20 Prozentpunkte des Erlöses, der 500.000 EUR übersteigt. In einem solchen Falle rechnet die Gesellschaft mit Verhandlungsspielräumen in Bezug auf die Größe der Umsatzbeteiligung. Die D. A. S. Prozessfinanzierungen besteht seit dem Jahr 2000 und ist Teil der Ergo-Versicherungsgruppe. Bisher hat das Unter-nehmen mehrere hundert Verfahren mitfinanziert, rund 150 werden zurzeit durchlaufen.

Die Firma Forum finanzieren Verfahren, bei denen mind. 200.000 EUR umstritten sind. Bei Erfolg berechnet die Firma 30 Prozentpunkte des Erlöses. Die Gesellschaft berechnet 20 Prozentpunkte des Erlöses, der 500.000 EUR übersteigt. Je nach Gefährdung nimmt der Umsatzanteil ab, den die Forderungen von Fortis erfüllen. Seit 1998 finanzieren die Unternehmer den Prozess und haben diesen Service in Deutschland etablier.

Die Juratec finanzieren Rechtsstreitigkeiten aus allen Rechtsbereichen mit Ausnahmen des ärztlichen Kunstfehlerhaftungsrechts und des Baugesetzes. Insbesondere im Erb- und Vermittlungsrecht finanzieren wir regelmäßig Rechtsstreitigkeiten. Die Juratec finanzieren vielversprechende Klagen, ohne einen Mindestwert für Rechtsstreitigkeiten oder einen eventuellen Mindestumsatz festzulegen. Bei Erfolg berechnet Juratec 25 Prozentpunkte des Erlöses. Beträgt der Streitwert 100.000 EUR oder mehr, kann der Umsatzanteil nach unten ausgehandelt werden.

Soweit der Kunde das Wagnis des eigenen Anwaltshonorars bereits durch eine Honorarvereinbarung gedeckt hat, wird der Umsatzanteil reduziert und die Juratec soll exakt diesen Anteil am Wagnis aufbringen. Juratec ist seit 1999 aktiv und hat bisher 267 Prozesse erfolgreich durchlaufen. Stellt die Gesellschaft eine Finanzzusage bereit, so ist diese immer schon in der zweiten Rechtsstreitigkeit gültig.

Zusätzlich zur Prozeßfinanzierung werden auch Forderungen in voller Höhe aufgekauft. Aktuell werden bei der preußischen Litigationsfinanzierung vor allem Rechtsstreitigkeiten um die Anwaltshaftpflicht finanziell unterstützt. Bei der Finanzierung preußischer Rechtsstreitigkeiten gibt es keine Begrenzung für einen Mindestwert. Im Regelfall beläuft sich die Gewinnbeteiligung auf 20 bis 30 Prozentpunkte des Erlöses. Nach eigenen Aussagen ist diese Fragestellung bei der preußischen Rechtsstreitfinanzierung noch nicht aufgetreten.

Preussische Prozessfinanzierungen gibt es seit 2006. Die Gesellschaft finanzieren hauptsächlich Streitigkeiten im Wert von bis zu 20.000 EUR. ProcessGarant finanzieren Streitigkeiten im Wert von 25.000 EUR oder mehr. Allerdings wird die Förderung verweigert, wenn bei kleinen Prozessen die Kostenlast, z.B. durch Gerichtssachverständige (insbesondere in Bau- und Arzthaftungsverfahren), so hoch sein dürfte, dass kein angemessener Ertrag verbleibt.

Bei Erfolg verliert die Gesellschaft 37% des Erlöses, wenn der strittige Betrag 25.000 EUR übersteigt, 35%, wenn der strittige Betrag 50.000 EUR übersteigt, 33%, wenn der strittige Betrag 75.000 EUR übersteigt und 30%, wenn der strittige Betrag 100.000 EUR übersteigt. In einem solchen Falle rechnet die Gesellschaft mit Verhandlungsspielräumen in Bezug auf die Größe der Umsatzbeteiligung.

Zur Finanzierung der Verfahren zieht das Untenehmen über Prozess-Kostenfonds Gelder von Investoren ein. Die Roland Prozessfinanz finanzierte Verfahren, in denen ein Streitfall über einen Betrag von mind. 50.000 EUR besteht. Bei Erfolg fordert Roland Prozessfinanz 30 Prozentpunkte des Erlöses. Die Gesellschaft berechnet 20 Prozentpunkte des Erlöses, der 500.000 EUR übersteigt.

Roland Prozessfinanz macht in diesem Falle ein individuelles Angebot. Die Gesellschaft ist seit 2001 an der Finanzierung von Rechtsstreitigkeiten beteiligt und Teil der Roland-Gruppe, die auch eine Rechtsschutzversicherung bietet. SLB finanzieren Verfahren, bei denen mind. 19.000 EUR umstritten sind. Wird in einem Streitfall vor dem Gericht eine Vereinbarung getroffen, gibt es einen Abschlag von 10 vH.

Bei Erfolg fordert die SLB 25 Prozentpunkte des Erlöses. Die SLB benötigt 15 Prozentpunkte von Einnahmen, die 500.000 EUR übersteigen. Wird in einem Streitfall vor dem Gericht eine Vereinbarung getroffen, gibt es einen Abschlag von 10 vH. Das Unternehmen SLB wurde im Jahr 2000 mit Sitz in Berlin eröffnet.

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