Geldsorgen

Geld-Sorgen

Geld-Sorgen und Liebeskummer (Archiv) Der Ich-Erzähler sieht wie ein "Paradis terrestre" die ehemalige, ehemals stattliche "Villa Paradiso" außerhalb der Großstadt an einem kleinen Stausee, wo die längst vergangene Bandgeschichte spielt: Während einer Bahnfahrt trafen sich der First-Person-Erzähler und Patr.... Der Maschinenbauer und Brückenbauer aus Britisch-Indien, der mehrere Jahre in Britisch-Indien lebte und an der elektrischen Versorgung der Trans India Railway arbeitete, ein Mann der Tat, macht sich umgehend an die Arbeit.

Der dritte in der Gruppe, Sibiche, eine jugendliche und ehemalige Bekanntschaft von Christoffer, ist für die Vorbereitung des Früstücks und die Pflege des Wildgartens verantwortlich. Aber der Ich-Erzähler schwelgt in Trägheit. Sie " hat etwas zu übersehen " und betrachtet, denkt nach, schreibt seine Überlegungen über die Begierde nach Freude, über Weiber und Liebesabenteuer.

Sie sind oft soziale und spirituelle Männer, sind Säugetiere oder Verkäuferin und werden von MÃ??nnern ausgebeutet und genutzt. Hans Adler beschreibt das Zusammenspiel von Sparsamkeit und Leidenschaft mit ungeschminkter Deutlichkeit. Wenn Peter, ein gedankenloser, armer Nichtsnutz, der bis heute lebt, auf Veranlassung seines Großvaters in der Geschichte "Das Froscherl" mit Flora, einem reichen kleinen Kind, heiraten soll, um sein eigenes Überleben zu ermöglichen, verdrängt er die Sorgen, die in ihm zuerst aus wirtschaftlichen Gründen aufkommen:

Als er sich wunderte, warum es mehr verächtlich war, der Liebsten einer unbesorgt leben zu wollen, als seinen Lebensunterhalt unter schrecklichen Verkrampfungen durch die kommerzielle Produktion von Dachpappen oder Spielen, durch Wilderei oder Börsenspekulationen zu verdienen. Denn es erschien ihm eine ganz normale, gerade und stimmige Entscheidung, dass er, der den Mädchen immer wieder alles aufgeopfert hatte, nun aus der Tiefe seiner täglichen unbequemen Knappheit durch die Lust eines fremden MÃ??dchens plötzlich zurÃ?ck in die  Sonne geholt werden sollte.

Als er also fühlt, dass sich sein Ende nähert, lässt er seinen Kumpel los, um ihm eine Ehefrau zu finden, die er in letzter Sekunde auf seinem Sterbebett heiratet und die schließlich ein sorgloses und unbeschwertes Wohnen haben wird. Geld und Liebeskummer sind die Kenngrößen dieser Narrative, die ihre Hauptfiguren foltern, ob sie nun ein erbärmliches Dasein als Boheme fristet, die von materiellem Leid und glückssuchenden Künstlern geplagt sind, oder ob sie unter der Eintönigkeit des Lebens eines regulierten Beamten und "gut ernährten Gewohnheitsmenschen" leidet.

Auch wenn Hans Adler beide Parteien kennenlernte, war er sein ganzes Jahr lang dagegen, seine Erzählungen autobiographisch zu erfassen. Es ging ihm eher um den allgemeinen Gegensatz dieser beiden inkompatiblen Lebensstile: "Ich weiss, dass alle Menschen, die etwas beruflich tun, weil sie unvorsichtig und komfortabel davon leben wollen, in der Regel von ihrem Eifer und Pflichtbewusstsein und von den Benachteiligungen für ihren Allgemeinzustand reden, die scheinbar nur in einem vorwurfsvollen und beleidigenden Ton mit ihrer Effizienz verbunden sind, so als ob jemand aus ihrer Umkreis sie zu einer Unrechtstrafbarkeit verdamm.

Hans Adler betrachtet mit wachsamem, spottendem Auge das unruhige Ringen und die Gier nach Macht und Reichtum seiner Altersgenossen und schafft aus seinen Betrachtungen in einer reich bebilderten, gefühlvollen, aber auch diskreten Ausdrucksweise ein Abbild der gesellschaftlichen Wirklichkeit des sich abschwächenden österreichisch-ungarischen Reiches. Der Hans Adler: "Das Ideal". Auswahl und Epilog von Werner Wintersteiner, Lilienfeldverlag, Düsseldorf 2011, 186 S., 18,90 E.

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