Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen

Fördermöglichkeiten für Unternehmen

Der Mittelstand benötigt regelmäßig neue Kredite. den Unternehmen über den Kapitalmarkt dringend benötigtes Eigenkapital zur Verfügung stellen. Bei der Unternehmensgründung ist die Finanzierung oft ein kritischer Aspekt. Wieviel Kapital benötigt mein Unternehmen? Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen in den neuen Bundesländern:

Mit den Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen im neuen .....

Zusammenfassung: Einleitung: Die Balance beim Aufbau einer konkurrenzfähigen und unversehrten Volkswirtschaft in Ostdeutschland ist auch nach knapp sechs Jahren der Vereinigung nüchtern. Die Produktivitätslücke von knapp 40% gegenüber Westdeutschland, die in Deutschland noch immer ungenügend entwickelte Arbeitslosenquote, die noch unterentwickelte Verkehrsinfrastruktur, die hohen Umweltschadstoffe und die noch immer zum Teil geringe Produktqualität sind nur einige wenige Ausschnitte dafür, dass die gemeinsame Anstrengung von DDR und WDR bisher nicht ausreicht, um die westdeutsche Wirt schaft auf ein westliches Standortniveau zu bringen und sie damit wettbewerbsfähig zu machen.

Vor dem Hintergrund dieser aus der Historie entstandenen Schwierigkeiten in den neuen Ländern ist es für die einzelnen ostdeutschen Unternehmen schwer, die notwendigen finanziellen Mittel zum Abbau ihrer Leistungsbilanz zu beschaffen, damit sie weiterhin am Arbeitsmarkt überleben können und in der Position sind, einen persönlichen Anteil am Auf- und Ausbau einer konkurrenzfähigen Unternehmensstruktur in Ostdeutschland zu haben.

Untersuchungsablauf: In diesem Beitrag werden Alternativen zu Finanzquellen und -praktiken vorgestellt und die Einsatzmöglichkeiten sowie die Umsetzungsmöglichkeiten unter Einbeziehung der jeweiligen Problemgebiete in den neuen Ländern untersucht. So sollen Werkzeuge zur Bewältigung der Finanzprobleme von ostdeutschen Unternehmen identifiziert werden. Einschränkend im Zuge dieser Ausführungen ist, dass kleine und mittelständische Unternehmen berücksichtigt werden, die nicht mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt und sowohl juristisch als auch ökonomisch unabhängig sind.

Gleichermaßen werden im Nachfolgenden Unternehmen in der rechtlichen Form von Aktiengesellschaften ausgelassen. Der Schwerpunkt auf kleine und mittelständische Unternehmen ist auf die besondere wirtschaftliche Bedeutsamkeit dieser Art von Unternehmen zurückzuführen. Die tragenden Säulen der Ökonomie - und damit die Grundlage für ein stabiles wirtschaftliches Wachstum - sind in den neuen Ländern die tragenden Säulen der Ökonomie. Die Fähigkeit, sich schnell an sich ändernde Marktsituationen zu gewöhnen und im Vergleich zu größeren Unternehmen neue Geschäftsideen in marktreife Waren umzuwandeln, macht sie in einer sich stetig verändernden Ökonomie unerlässlich.

Finanzierungsoptionen für nicht kotierte Unternehmen

Die Veränderung der dt. Finanzlandschaft bringt eine Fülle von Anforderungen für kleine und mittlere Unternehmen mit sich. Zentrale Schlagworte sind hier Basel II, Ratingmöglichkeiten und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. Seit Basel II basiert die Vergabe von Krediten auf internen und/oder externen Bewertungen. Anhand dieser Bewertungen ermitteln die Kreditinstitute das Eigenkapital, das sie zur Einlage benötigen, und entscheiden, ob und wenn ja, zu welchen Zinssätzen ein Unternehmen einen Darlehen erhalten kann.

Für ein gutes Bonitätsrating, das den Zugriff auf günstige Zinsbedingungen erlaubt, ist die Eigenmittelquote eines Unternehmen von zentraler Relevanz. Für den deutschen Mittelstand ist diese Veränderung besonders herausfordernd, da er im internationale Vergleich eine sehr niedrige Eigenmittelquote aufweist. Allerdings ist auch das Eigenkapitalpuffer der kleinen und mittleren Unternehmen viel weniger stark als das der großen Kapitalmarkt orientierten Unternehmen.

Zum einen ist dies darauf zurückzuführen, dass familiengeführte Unternehmen ihren Finanzierungsbedarf in der Regel über den traditionellen Hausbankdarlehensfinanzieren. Dagegen ist der Hintergrund für die geringe Eigenmittelquote der meisten KMU ihre Skepsis gegenüber neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Allerdings ändert sich die Skepsis gegenüber neuen Finanzierungsmethoden allmählich, so dass sich die KMU in den vergangenen Jahren immer intensiver an ihrer Finanzierungsmöglichkeit beteiligt haben.

3 Durch die beunruhigend niedrige Eigenmittelquote von im Durchschnitt weniger als 10 Prozent[4] müssen sich die deutschen KMU neue Finanzquellen erschließen und alternative Wege zum traditionellen Bankdarlehen aufzeigen. So kann die Konzernfinanzierung auf eine breiter abgestützte Grundlage gestellt, der Eigenkapitalanteil gesteigert und das Kreditrating sowie der Zugriff auf günstigere Zinssätze optimiert werden.

Abhängig davon, wie der Bilanzgewinn in der Konzernbilanz ausgewiesen wird, kann zwischen geöffneter und stillschweigender Eigenfinanzierung differenziert werden. Die Gewinnrücklagen aus der laufenden Eigenfinanzierung unterliegen der Einkommensteuer, der Körperschaftsteuer und der Gewerbeertragsteuer. Daher steht dem Unternehmen nur der nach Abzug der Steuerbeträge zur Veranlagung zur Verfügung.

Fremdfinanzierungen sind Mittelzuflüsse, die nicht aus dem Dienstleistungsprozess des Unternehmen resultieren, sondern von außerhalb bereitgestellt werden. Nach der Rechtslage des Investors wird zwischen Eigenkapital-(Beteiligungs-)Finanzierung und Fremdkapital-(Darlehens-)Finanzierung differenziert. Im Falle einer externen Finanzierung erhält die Gesellschaft Fremdkapital in Form von kurz-, mittel- oder langfristigen Darlehen. Der Vorteil einer solchen externen Finanzierung besteht darin, dass die Investoren in der Regelfall keinen direkten Einfluß auf die Unternehmensführung nehmen und nicht am Ergebnis teilhaben.

Vielmehr bekommt der Darlehensgeber vom Darlehensnehmer für seinen Kapitaltransfer einen Zins, der verhandelbar ist. Im Rahmen der Darlehensfinanzierung wird der Gesellschaft für einen genau befristeten Zeitpunkt und zu festen Zinssätzen Eigenkapital zur Verfugung gestellt. In der Regel ist dies der Fall. Der Darlehensgeber hat im Falle der Insolvenz Anspruch auf eine Quote des Insolvenzmittels, hat aber kein unternehmerisches Mitspracherecht. Die Kreditarten sind vielfältig und werden oft nach ihrer Laufzeit untergliedert.

Die kurzfristigen Darlehen haben in der Regel eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In der Bilanz sind die Darlehen als Passivposten zu bilanzieren. Die Verschuldungsquote eines Unternehmen steigt und wirkt sich belastend auf die Eigenmittelquote und das Ratingbild aus. Prinzipiell sprechen die fixe Kalkulationsbasis durch präzise kalkulierbare Zahlungsabläufe sowie die Vielfalt der möglichen Gestaltungsvarianten für eine Kreditaufnahme in der Konzernfinanzierung.

Der weitere Pluspunkt ist, dass die Ausgabe von Fremdkapital die Eigentümerstruktur des Unternehmens nicht verändert. Steuerlich gesehen ist die Kreditaufnahme aufgrund der Absetzbarkeit der vom Herausgeber zu zahlenden Zn. Abhängig vom verfolgten Ziel besteht die Wahl zwischen einer kapitalmarktnahen oder kreditmarktnahen Ausgestaltung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine kapitalmarktorientierte Refinanzierung über Schuldscheindarlehen oder Schuldscheine in der Praxis in der Regel nur für große und etablierte Mittelständler mit einem höheren Finanzbedarf ist.

Größter Benachteiligter des Fremdkapitals ist die vertragsgemäße Pflicht zur laufenden Zahlung des Cashflows auf unverändertem Niveau. Dabei werden nur selten eventuelle Liquiditätsengpässe von Unternehmen mitgerechnet. Dass Neuverhandlungen in schlechteren Geschäftssituationen in der Regel kaum möglich sind, kann auch zur Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen beizutragen. Einen weiteren gravierenden Vorteil der Kreditaufnahme stellen die in den letzten Jahren gestiegenen Informations- und Dokumentationsanforderungen an die Kreditnehmer bei kreditähnlichen Finanzierungsformen dar.

12 Die vertiefte Prüfung der Unternehmensbilanz durch das Management kann aber auch zu einem Vorteil für das Unternehmen werden, wenn finanzielle Lücken festgestellt und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Unter Einlagen- und Eigenkapitalfinanzierung werden alle Arten der Eigenkapitalbeschaffung durch Einlagen verstanden. Dies kann von bestehenden oder neuen Aktionären der Gesellschaft vorgenommen werden.

Nur wenn das Gesellschaftskapital eine Passivfunktion hat, darf es als Eigenkapitaltitel bilanziert werden. Nach Ansicht des Instituts der Wirtschaftprüfer ist dies der Fall, wenn das Vermögen dauerhaft (mindestens fünf Jahre) zur Verfuegung steht, mit einer Rangruecktrittserklaerung und einer leistungsgerechten Verguetung unter voller Beteiligung am Verluste.

Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, ist das Geld als Fremdkapital auszugleichen. Bestandsaktionäre sind Anleger, die der Gesellschaft bereits frisches Aktienkapital zur VerfÃ?gung stellen und damit ein Mitspracherecht bei der Gesellschaft haben. Benötigt die Gesellschaft weiteres Beteiligungskapital und wollen die Altaktionäre keinen Verlust des Einflusses auf die Gesellschaft erlitten haben, können sie ihr Beteiligungskapital durch weitere Einzahlungen erhöhen.

Zusätzlich zur Eigenmittelgenerierung durch bestehende Aktionäre kann das Eigenmittel auch von externen Investoren stammen. Stellvertretend für das reine Kapital wird ihnen der Aktionärsstatus mit den damit verbundenen Mitbestimmungs- und Verfügungsrechten eingeräumt. Allerdings bedarf die Zulassung von neuen Aktionären der Zustimmung der Altaktionäre, um die geeigneten gesetzlichen Bedingungen für diese Form der Kapitalerhöhungen zu gewährleisten.

Denn der Eintritt in ein Unternehmen als Aktionär stellt eine höhere Beteiligung dar und setzt auch eine teilaktive Beteiligung an der Führung des Unternehmens voraus. Dass ein Austritt aus dem Unternehmen, mit Ausnahme von kotierten Gesellschaften, nur mit viel Zeit und Geld möglich ist, macht auch die Suche nach Investoren schwieriger.

Sowohl Einzahlungen von neuen Aktionären als auch von bestehenden Aktionären tragen dazu bei, das bilanzierte Kapital der Gesellschaft zu steigern. Zudem führt sie zu einem besseren Ratingbild und ermöglicht so vorteilhaftere Finanzierungsbedingungen. Im weiteren Sinn bezeichnet der Ausdruck Private Equity den Sammelbegriff für jede Art der Gestellung von Over-the-Counter-Eigenkapital für Unternehmen durch Dritte, d.h. Dritte außerhalb des früheren Aktionärskreises.

Mit der Zeit ist der Eigenkapitaleinsatz jedoch je nach spezifischer Stufe immer häufiger geworden. Venture Capital ist der Ausdruck für die risikobehaftete Finanzierung von Unternehmen im Frühstadium und wird daher oft zur Finanzierung des Wachstums von jungen, innovativen und wachstumsstarken Unternehmen eingesetzt. Beteiligungsgesellschaften hingegen beteiligen sich in der Regelfall an der Finanzierung etablierter Unternehmen in einer ausgereifteren Ausbaustufe.

Je nach Investitionsphase und Finanzierungsform kann die Verzinsung der privaten Beteiligungsfinanzierung bis zu 15-30 bzw. teilweise bis zu 40 Prozentpunkten betragen. Dem steht jedoch das vorgenannte Restrisiko eines Totalausfalls der Beteiligungen gegenüber und macht die Beteiligung an privaten Beteiligungsgesellschaften weiterhin zu einem riskanten Geschäft.

Die Private Equity-Fonds sind auf gesundes und effizientes Wirtschaften in den Unternehmen ausgerichtet, um den gestiegenen Renditeanforderungen und der damit verbundenen starken Zinslast aus dem Cash Flow gerecht zu werden. Private Equity ist daher kein Großunternehmen, sondern nur für wenige ausgewählte Unternehmen einsetzbar. Daher ist diese Form der Eigenkapitalfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen nur bedingt nutzbar.

18] Ein anderer Faktor, warum dieses Finanzinstrument bei kleinen und mittleren Unternehmen noch nicht weit verbreitet ist, ist die Erkenntnis, dass kleine und mittlere Unternehmen oft kleine Finanzierungsvolumen benötigen. Allerdings werden für Beteiligungsgesellschaften aufgrund hoher fixer Kosten und laufender Überwachungsprozesse kleine Geschäfte ineffizient. Viele KMU erkennen jedoch die grössten Probleme der Beteiligungsfinanzierung bei der Übertragung von Stimmen und Unternehmensanteilen auf die neuen Investoren.

Private Equity eignet sich prinzipiell besonders für spezielle Finanzierungsanlässe. Das ist immer dann der Fall, wenn anstehende Änderungen im Unternehmen bevorstehen. 20 Die im dritten Teil des Papiers dargestellten Möglichkeiten des Private Equity können auch im Zusammenhang mit Nachfolgelösungen genutzt werden. Mezzanine Capital steht für Formen der Finanzierungen, die in der Bilanz eine Position zwischen Eigen- und Fremdkapital eingenommen haben.

Sie ist ein flexibel einsetzbares Finanzinstrument, das in verschiedenen Formen zur Auswahl steht und so an die verschiedenen Anforderungen des Mittelstandes angepaßt werden kann. Im Falle einer Insolvenz ist das Mezzanine-Kapital durch Unterordnung unter andere Gläubiger und Vorrang vor purem Eigenmittel gekennzeichnet. Der Bereich Mezzanine-Finanzierung besteht aus verschiedenen Finanzierungsinstrumenten, von denen einige eher fremd- oder eigenkapitalorientiert sind.

Aktienähnliche Mezzanine-Instrumente werden als Equity-Mezzanines bezeichnet. Dabei handelt es sich um Mezzanine-Instrumente. Dazu gehören diejenigen Mezzanine-Beteiligungsformen, die nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern auch aus bilanzieller Sicht als Beteiligungskapital betrachtet werden. Ähnlich wie beim Kapital sieht sie eine leistungsabhängige Entschädigung, einschließlich Verlustbeteiligung, vor, die nachgeordnet ist und dauerhaft gewährt wird. Dieser so genannte Equity-Mezzanine hat den Nachteil, dass es trotz des Eigenkapitals des bereitgestellten Eigenkapitals zu keiner Stimmrechtsverwässerung kommt.

Steuerrechtlich sind Mezzanine-Finanzierungen in der Regelfall so ausgestaltet, dass sie in Bezug auf Kreditwürdigkeit und Rating Eigenmittelcharakter haben, aber zugleich bleiben die Abzüge von Fremdkapitalzinsen für steuerliche Zwecke möglich. Nachfolgend werden die gängigsten Mezzanine-Finanzierungsinstrumente dargestellt. Sehr oft wird die stillschweigende Einlage oder die stillschweigende Partnerschaft als Mezzanine-Finanzierungsinstrument ausgewählt, was vor allem auf die flexible Gestaltung zurückzuführen ist.

Kennzeichnend für diese Form der Finanzierung ist die Besonderheit, dass diejenige, die die Stille Gesellschaft eingeht, nicht nach aussen als Aktionär erscheint.

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